Mitarbeiter*innen der Drop In(klusive) aller Standorte in Hessen bei der Bilanzveranstaltung in Wiesbaden am 4. November Mitarbeiter*innen der Drop In(klusive) aller Standorte in Hessen bei der Bilanzveranstaltung in Wiesbaden am 4. November ©Familienzentrum Schwalm-Eder

Weiterförderung Drop In(klusive) zugesagt

- Eine gute Investition in Familien und Zukunft

Der Verein Familienzentrum und Elternschule Schwalm-Eder e.V. hat als Träger seit 2017 an dem Landesprojekt „99 Drop In(klusive) in Hessen“ teilgenommen, dessen Laufzeit im Dezember 2019 endet. In Homberg und Schwalmstadt bietet der Verein zwei offene und kostenfreie Treffpunkte für alle Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern, die sich informieren und austauschen, gemeinsam mit anderen Eltern und Kindern spielen, essen und Kaffee trinken wollen, an. Die Treffen werden von pädagogischen Fachkräften organisiert und begleitet, die gerne zuhören, als Ansprechpartner zur Verfügung stehen und die Interessen und Bedürfnisse der Familien aufgreifen.

Konzept geht auf

Prof. Dr. Norbert Neuß von der Universität Gießen hat das Landesprojekt evaluiert und stellte bei der Bilanzveranstaltung am 4. November in Wiesbaden die wichtigsten Ergebnisse seiner Befragung vor, an der 93 Pädagog*innen und 481 Besucher*innen der Drop In(klusive) teilgenommen haben. Eine so hohe Rücklaufquote von fast 50 Prozent sei sehr gut und zeige, dass sich die Befragten stark mit dem Projekt identifizierten, so Neuß. Zu den wichtigsten Ergebnissen zählen: Drop In(klusive) sind für die Teilnehmer*innen wichtig als Ort der Begegnung; die Vielfalt an Sprachen, Kulturen und Herkunftsländern in den Drop In(klusive) fördert Inklusion; Drop In(klusive) tragen zur positiven Entwicklung von Kindern und Erwachsenen bei und wirken präventiv. Neuß: „Letztlich zeigt die Befragung deutlich, dass die anvisierten Ziele erreicht werden und das Konzept der Karl Kübel Stiftung aufgeht.“

Land will weiter fördern

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration fördert den von der Karl Kübel Stiftung entwickelten Ansatz der offenen Willkommensorte für Familien mit Kindern zu einem Drittel. Die restlichen finanziellen Mittel werden von dem Verein durch die Unterstützung des Landkreises und über Spenden gestemmt. Dass sich die Investition in Drop In(klusive) rechnet, verdeutlichte auch Prof. Dr. Uta Meier-Gräwe, Emerita der Universität Gießen. In ihrem Vortrag bei der Bilanzveranstaltung stellte sie eine Kosten-Nutzen-Rechnung auf und zeigte, dass es günstiger ist, in frühen Jahren in Förderung zu investieren statt später die Folgen zu finanzieren. Meier-Gräwe: „Die Wertschöpfungspotenziale der Drop In(klusive) für die Gesellschaft sind sehr groß.“

Die Laufzeit des Landesprojektes soll angesichts der positiven Erfahrungen um ein Jahr bis Ende 2020 verlängert werden. „Wir geben den Trägern damit Gelegenheit, stabile Strukturen aufzubauen und das Projekt so zu verankern, dass es zu einem festen Bestandteil der Angebote für Familien am jeweiligen Standort wird“, sagte Minister Klose in Wiesbaden.

Weitere Informationen zum Projekt Drop In(klusive) finden Sie unter https://www.kkstiftung.de/de/informieren/aktuelles/drop-inklusive-sind-eine-gute-investition-in-familien.htm

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